2015

Von Januar 2015 bis Dezember 2017 erhält die Region Rostock Marketing Initiative e.V. (RMI), als Projektträgerin der Regiopolregion Rostock, eine sechzig-prozentige Förderung des "Regiopol-Managements im Wirtschaftsraum Rostock". Hiermit wird die bisher geleistete Arbeit fortgesetzt. Die Eigenanteile werden durch die Partner Planungsverband Region Rostock, Energieministerium, Hansestadt Rostock, IHK zu Rostock und RMI aufgebracht.

Daneben fand am 25. Februar 2015 erneut eine Informationsveranstaltung, organisiert mit dem Rostocker Bundestagsmitglied Peter Stein, rund um Regiopolen vor und mit Vertretern des Bundestages in Berlin statt. Neben der Regiopolregion Rostock hat sich auch Paderborn als Regiopole präsentiert. Thematisiert wurden der Aufbau von Regiopol(region)en, ihre Erwartungen und Ziele sowie Kooperationspotenziale in einem Netzwerk.

Christian Kluck, seit Mai 2013 Leiter der Geschäftsstelle, hat die Regiopolregion Rostock zum März 2015 verlassen. Die Nachfolge übernehmen Nadine Boese, ehemals RMI und Kathleen Bartels. Sitz der Geschäftsstelle ist seit März 2015 in den Räumen der RMI.

2014

Christian Kluck, Projektleiter der Regiopolregion Rostock, und Peter Stein, Bundestagsabgeordneter, haben am 10. April 2014 in Berlin vor Bundestagsabgeordneten mehrerer mittelgroßer deutscher Städte über die Regiopolregion informiert.

Seit dem Frühjahr 2014 engagiert sich die Regiopolregion Rostock für das Pilotprojekt „virtuelles  Schaufenster Güstrow“ zusammen mit der Barlachstadt Güstrow. Anfang 2015 wird die Seite online gehen.

Auch 2014 fand das Kunst- und Kulturfestival "regio:polis“ wieder statt, dieses Jahr im Zeitraum 04.-12. Oktober. Ziel war es Kultur auch einmal an ungewöhnlichen Orten stattfinden zu lassen und so eine Brücke zur Wirtschaft zu schlagen. Das Festival, das zum ersten Mal in Kooperation mit der Gemeinde Guldborgsund in Dänemark veranstaltet wurde, war ein Erfolg für die Regiopolregion Rostock.

Ebenfalls im Herbst gewann die Regiopolregion Rostock weitere Partner und breite Unterstützung im Landkreis Rostock und der Hansestadt Rostock. Die Kooperationsvereinbarung der Regiopolregion wurde von den Städten Bad Doberan, Güstrow, Ribnitz-Dammgarten, Rostock und Teterow, dem Landkreis Rostock, der IHK zu Rostock, der Region Rostock Marketing Initiative sowie dem Energieministerium Mecklenburg-Vorpommern unterzeichnet. Auf dieser Grundlage wurde auch ein gemeinsamer Förderantrag einiger Partner zur Unterstützung der Regiopole-Geschäftsstelle eingereicht.

Aber auch auf nationaler Ebene ging es in großen Schritten voran für die Regiopole. So wurde der Regiopole Ansatz in die Leitbilder der Raumordnung aufgenommen und auf der ARL Tagung in Würzburg diskutiert. Zusätzlich haben sich andere Städte zu ihrem Regiopole-Status bekannt, wie etwa Bielefeld, Erfurt und Paderborn.

2013

Bedeutsame Schritte

Im März 2013 organisierte die Regiopolregion Rostock zusammen mit dem Planungsverand und der IHK zu Rostock in Berlin einen Workshop zum Thema "potenzielle Regiopolen und weitere stadtregionale Kooperationen". Ziel war u. a. die Findung weiterer Partner zur Gründung eines nationalen Netzwerkes von Regiopolen.

Als erstes Leitprojekt findet das Kunst- und Kulturfestival "regio:polis - KulturRäume in der Regiopolregion Rostock" vom 12. bis 21. April 2013 Umsetzung. Die Auftaktveranstaltung findet im Rahmen einer Bürgermeisterkonferenz in Güstrow statt. Bei dieser werden zudem regional und kommunal bedeutsame Themen und Projektskizzen diskutiert, um sie in die Arbeit der Regiopolregion Rostock einfließen zu lassen.

Ab Mai 2013 vergrößert sich die Projektleitung um eine weitere Person. Christian Kluck und Christina Lüth agieren seither zusammen für die Umsetzung der Ziele der Initiative Regiopolregion Rostock. Zu den Hauptaufgaben dieses Projetjahres zählen die Findung und Etablierung einer Organisations- und Finanzierungsstruktur für das Projekt. Die Basis hierfür liefern die Ergebnisse des Gutachtens zur "Analyse von Organisationsstruktur und Finanzierungsmodellen stadtregionaler Kooperationen in Deutschland", welches die Regiopolregion Rostock 2012-13 durchführen ließ. Zudem sind die Gründung eines nationalen Netzwerkes und die Umsetzung weiterer Leitprojekte federführend für die Arbeit in diesem Jahr.

2012

Der Initiativkreis bekommt Unterstützung 

Seit dem ersten Mai hat der Initiativkreis der Regiopole Rostock tatkräftig Unterstützung durch eine Projektreferentin bekommen, die sich hauptsächlich mit der Weiterentwicklung der Regiopolregion nach Innen und Außen beschäftigt. Christina Lüth wird eng mit den Mitgliedern des Initiativkreises zusammenarbeiten und zunächst im Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft der Hansestadt Rostock sitzen. Im Laufe eines Jahres, auf das die Position der Projektreferentin vorerst begrenzt ist, wird sie weitere Stationen in der Regiopolregion Rostock ansteuern und so eine engere Zusammenarbeit anleiten.

Die finanzielle Förderung des Projekt tragen anteilig die Stadt Rostock, der Planungsverband Region Rostock, die IHK zu Rostock und das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin. Projektträger ist die RMI - Region Rostock Marketing Initiative e.V.

Als Arbeitsinhalte der Projektleitung stehen u. a. die Aufstellung eines Aktionsprogramms für die nächsten Jahre sowie Aufbau und Pflege von Netzwerken im regionalen und nationalen Kontext im Vordergrund. Ferner stellen Öffentlichkeitsarbeit und die Projektentwicklung in der Regiopolregion Aufgabenbereiche dar.

2011

Das Jahr 2011 war in der Regiopole Rostock von einer Festigung der Zusammenarbeit der Akteure und von der Vorbereitung und finanziellen Absicherung neuer Maßnahmen für 2012 geprägt. 

Regiopole als Kooperations- und Zentralitätsmodell

Im Juni 2011 wurde durch einen Vertreter der obersten Landesplanungsbehörde ein Artikel "Regiopole als Kooperations- und Zentralitätsmodell, dargestellt am Beispiel Rostock" für den Bericht der Jahrestagung der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung 2010/2011 zur Regiopole Rostock verfasst. 

IHK-Regionalkonferenz

Die jährlich stattfindende IHK-Regionalkonferenz in der Region Rostock befasste sich im Oktober 2011 unter dem Stichwort der Kreisgebietsneuordnung mit der neuen Qualität der Zusammenarbeit in der Regiopolregion Rostock. Schwerpunktthemen waren regionale Aspekte der Gewerbeflächenentwicklung und der regionale Nahverkehr. Ebenfalls im Oktober haben 18 von 22 Kommunen eine gemeinsame Erklärung zum Stadt-Umland-Entwicklungsrahmen Rostock unterzeichnet. Der raumordnerisch definierte Stadt-Umland-Raum kann quasi als Kern der Regiopolregion Rostock definiert werden. In der gemeinsamen Erklärung zum Stadt-Umland-Entwicklungsrahmen Rostock ist das Bekenntnis zur Regiopole Rostock verankert. 

Aufnahme der Regiopole in das Leitbild der Stadt Schwaan

In mehreren Arbeitsgruppen aus Stadtvertretern und Bürgern wurde in der Stadt Schwaan ein Städteleitbild erarbeitet, das auch die Einbeziehung in die Regiopole Rostock als Maßnahme umfasst. Die Regiopolen-Strategie aus Rostocker Sicht wurde durch eine Vertreterin der IHK zu Rostock auf der Regionalplanertagung der drei Bundesländer Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Anfang Dezember 2011 in Tangermünde vorgestellt.

Regionalplangertagung

Die Regiopolen-Strategie aus Rostocker Sicht wurde durch eine Vertreterin der IHK zu Rostock auf der Regionalplanertagung der drei Bundesländer Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Anfang Dezember 2011 in Tangermünde vorgestellt.

2010

1. Bürgermeisterkonferenz Regiopolregion Rostock in Teterow 

Was wäre der Mehrwert einer Regiopole für den Wirtschaftsraum Rostock und Mecklenburg-Vorpommern? Wer gehört zur Regiopole/Regiopolregion? Dies sind die Fragen, die im Fokus der 1. Bürgermeisterkonferenz zum Thema Regiopolregion Rostock am 29. April 2010 im BioMedizin-Technikum in Teterow standen. Auf Einladung des Ministeriums für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern, der Industrie- und Handelskammer zu Rostock sowie des Planungsverbandes Region Rostock trafen sich Vertreter der Gemeinden und Landkreise sowie der zuständigen Ämter zu einer regen Diskussion und äußerten offen Anregungen und Bedenken zur Regiopole/Regioplregion Rostock. Als Ergebnis der Bürgermeisterkonferenz konnte festgehalten werden, dass die Regiopole als Chance verstanden wird, die Wirtschaftskraft und Ausstrahlung der gesamten Region zu verbessern. Gleichzeitig ist die Idee der Regiopole aber auch immer noch erklärungsbedürftig. Die Kommunen der Region müssen stärker in das Regiopole-Netzwerk einbezogen werden, damit die jeweiligen Stärken von Stadt und Umland zusammengebracht werden können. Um die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten eines Regiopolenkonzeptes voll auszuschöpfen, muss es in den Kommunen verankert sowie die verschiedenen Akteure einbezogen werden. Die interkommunale Kommunikation und Zusammenarbeit muss verstärkt werden und auf gleicher Augenhöhe stattfinden. Um mit den Kommunen im Dialog zu bleiben und den Prozess weiter voranzutreiben, werden zukünftig zusätzlich Bürgermeisterrunden in kleinerem Kreise durchgeführt, bspw. mit den Amtsverwaltungen eines Landkreises. Diese werden bestimmte Themenbereiche beleuchten, z.B. konkrete Auswirkungen der demografischen Entwicklung oder Kooperation bei alternativen Energien. Die erste Runde wird nach der Sommerpause stattfinden. Eine (große) Bürgermeisterkonferenz wird künftig jährlich durchgeführt, um über den Fortgang der Entwicklung zu berichten und zu diskutieren. Die Vielzahl an genannten möglichen gemeinsamen Themen zeugt von einer generellen Aufgeschlossenheit der Kommunen gegenüber der Regiopolenentwickung. 

1. Bürgermeisterrunde für den Landkreis Güstrow

Mit Vertretern der Gemeinden sowie der Politik des Landkreises Güstrow hat sich der Initiativkreis Regiopole Rostock am 09.11.2010 in Güstrow intensiv zu den Themen E-Mobilität und Logistik in der Regiopol-Region Rostock ausgetauscht. In vorangegangenen Veranstaltungen wurde das Verständnis für die Bedeutung der Regiopol-Region und Rostock als deren Zentrum aufgebaut. In Güstrow sollte nun mit thematischer Ausrichtung Vorteil und Nutzen der Vernetzung innerhalb der Regiopole für die Kommunen stärker kommuniziert werden. In einer intensiven Diskussion wurde deutlich, dass konkrete Aktivitäten seitens der Regiopoleninitiative folgen müssen. Als Kommunikationsweg sollen stärker bestehende Strukturen innerhalb der Amts- und Stadtverwaltungen genutzt werden.

2009

Beschluss des Landtages M-V zur Regiopole Rostock

Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern forderte in seiner Sitzung am 02.04.2009 die Landesregierung auf, sich auch im Rahmen der Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) in Ergänzung der Beschlussfassung der MKRO zur Festlegung von Metropolregionen für eine Erweiterung um ein Regiopolregionen-Konzept einzusetzen. Die Ministerkonferenz für Raumordnung thematisiert Regiopole damit explizit. Im Rahmen der Weiterentwicklung der Leitbilder der Raumordnung stehen der Stellenwert, die Entwicklungspotenziale und die Vernetzungschancen der Regiopolen auch bei der Ministerkonferenz für Raumordnung auf der Tagesordnung.

In diesem Jahr fand auch das 1. nationale Regiopolenforum statt, auf dem Akteure und Interessenten das Thema Regiopole in Fachbeiträgen diskutierten. Im Rahmen dieses Forums entstanden spezifische Veröffentlichungen.

2008

Bewerbung Nationale Stadtentwicklungspolitik und Publikation 

Die Idee der Regiopole Rostock wurde im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, einer Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, als Konzeptantrag eingereicht, um die Diskussion auf der Bundesebene weiter zu forcieren. Parallel zum Antrag ist im August 2008 von Jürgen Aring und Iris Reuther das Buch "Regiopolen - Die kleinen Großstädte in Zeiten der Globalisierung" herausgegeben worden. Die Publikation thematisiert in einem Beitrag auch den Entwicklungsprozess der Regiopole Rostock und trägt ebenfalls zu einer positiven Entfaltung der Regiopolendiskussion auf einer großräumigeren Ebene bei. 

Workshop 

Im September 2008 wurde in der IHK zu Rostock ein Workshop des Initiativkreises gemeinsam mit neuen Interessenten der Universität Rostock, dem HIE-RO Institut und der WERK3 Agentur durchgeführt. Im Workshop wurden die Grundlagen für die Regionalkonferenz entwickelt, die einen Monat später stattfand. Von Seiten der Universität wurden die ersten Ergebnisse der Forschungsarbeit vorgestellt, mit den Anwesenden diskutiert und anschließend durch weitere Bausteine ergänzt. An dieser Stelle wurde erstmals das Konzept zur Arbeitsweise der Regiopole Rostock mit den anwesenden Vertretern diskutiert.

Regionalkonfernz der IHK zu Rostock 

Am 07.10.2008 fand in der Industrie- und Handelskammer zu Rostock eine Regionalkonferenz zum Thema Regiopole Rostock - Die Idee nimmt Fahrt auf... statt. Ziel der Veranstaltung war es, die Ergebnisse des Projektes vorzustellen. Dabei ging es insbesondere um eine Darstellung der Chancen Rostocks als Regiopole im nationalen und europäischen Kontext. Neben dem Erfahrungsaustausch der Beteiligten sollte die Konferenz den Dialog für den weiteren Weg und die Form der Zusammenarbeit mit Vertretern der Stadt, Wirtschaft, Wissenschaft und weiteren interessierten Partnern festigen. Ziel war deshalb die Suche nach einem Selbstverständnis für die "Regiopole Rostock" und ihrem Profil, um eine Identität zu erzeugen und das Bekenntnis für einen weiteren gemeinsamen Arbeitsprozess zu erlangen. Das wichtigste Ergebnis - neben dem regen und offenen Austausch zwischen den Referenten, Podiumsteilnehmern und Gästen der Veranstaltung war das tatsächliche symbolische Bekenntnis für die Regiopole Rostock. Die Regionalkonferenz endete mit dem "hanseatischen Handschlag" zwischen den Projektpartnern - der Vereinbarung, künftig die Regiopole Rostock gemeinsam zu tragen und zu entwickeln.

2007

© Universität Kassel; Zeitung für die Regiopole Rostock

Erste Schritte

Die erste Auseinandersetzung mit der Regiopole Rostock fand im Rahmen eines studentischen Projektes unter dem Arbeitstitel "Rom-Rostock-Rio - Die Kleinen Großen in Zeiten der Globalisierung" statt. Die Studenten der Universität Kassel suchten sich im Wintersemester 2006/2007 die Stadt Rostock aufgrund ihrer solitären Position in Mecklenburg-Vorpommern und ihrer Küstenlage aus. Es stellte sich schnell heraus, dass diese Wahl eine gute war. Ein Indiz dafür war die große Bereitschaft der angesprochenen Akteure, sich auf das neue Thema einzulassen und das studentische Projekt zu unterstützen. So wurden Interviews mit Vertretern der Hansestadt Rostock, der Industrie- und Handelskammer, dem Planungsverband Region Rostock, der Wirtschaftsförderung Rostock Business, dem Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und der Deutschen Seereederei geführt. Die Recherchen, Ergebnisse der Gespräche und die Interpretation der Regiopole Rostock wurden schließlich in einer Zeitung aufbereitet und vor Ort präsentiert.

Konferenz und erste Verankerung in Planungsdokumenten

Unter dem Titel "Regiopolregion Rostock - Die Nr. 1 an der Ostsee" fand am 04. September 2007 in der IHK zu Rostock eine offizielle Veranstaltung zum Thema Regiopole statt. Etwa 100 Teilnehmer bekundeten damals in einer lebhaften Diskussion, die auf den Ergebnissen des studentischen Projektes basierte, ihr Interesse an dem Denk- und Konzeptansatz, so dass spontan Zusagen gemacht wurden, das Thema weiter verfolgen und diskutieren zu wollen. Im Nachgang zu dieser Veranstaltung hat die IHK zu Rostock eine Befragung ihrer Partner durchgeführt, die ein großes Interesse und hohes Maß an Mitwirkungsbereitschaft am Konzept und Status einer "Regiopolregion Rostock"; verzeichnen konnte. Die Interpretation und der Anspruch sich als Regiopolregion aufzustellen, wurde deshalb in die vom Planungsverband Region Rostock entworfenen Leitlinien des sich bereits in Neuaufstellung befindlichen des Regionalen Raumentwicklungsprogramms MM/R aufgenommen: "Die Hansestadt Rostock ist als Regiopole des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit ihrem oberzentralen Verflechtungsbereich (Regiopolregion) zu entwickeln."

Gründung des Initiativkreises

Zu Beginn der Aktivitäten 2007 wurde ein Initiativkreis bestehend aus dem Planungsverband Region Rostock, der IHK zu Rostock und der Hansestadt Rostock gegründet, der von der Universität Kassel begleitet und durch die Mitarbeit des Verkehrsministeriums (seit 2011 Energieministerium) unterstützt wurde. Im weiteren Prozess wurde über die Platzierung und Vermittlung des Konzeptes diskutiert. Ergebnis dieser Diskussion ist u.a. ein Flyer, der weitere Argumente für die Regiopoldiskussion lieferte und zur breiteren Akzeptanz der Begrifflichkeit in der Öffentlichkeit beigetragen hat.

2006

Starthilfe aus Kassel - eine Idee wird geboren

Das Forschungsprojekt "Strategien zur Bewältigung des Strukturwandels in europäischen Städten und Regionen" des Fachgebietes Stadt- und Regionalplanung an der Universität Kassel brachte das Thema Regiopole ins Rollen. Dabei wurde die These aufgestellt, dass einige mittelgroße Städte und Stadtregionen trotz der Veränderung der politischen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen und der damit einhergehenden räumlichen Ausdifferenzierung bedeutende Knotenpunkte im Städtenetz darstellen und ihre Rolle als zentraler Ort und Entwicklungsraum neu definieren können. Für diese Städte wurde der Arbeitsbegriff "Regiopole" gefunden. 
Eine Übersicht über die bisherigen Schritte enthält auch die Internetseite www.regiopole.de.